Ab jetzt gemeinsam weiter

Ein Umzug bedeutet natürlich auch mehr Gepäck. Unseren ursprünglichen Plan, mit zwei Gepäckanhängern zu reisen verwarfen wir wieder, weil einer der beiden sich als recht instabil, und somit eher ungeeignet für solch eine weite Tour erwies.


Momentan zieht nun mein Vater einen Hänger, da die Kupplung dafür bei ihm besser passt. Ich muss zugeben, dass er mein Gepäck zieht sorgt bei mir für schlechtes Gewissen. Er ist allerdings auch wesentlich fitter unterwegs als ich (ich ziehe meinen Fahrradhelm an dieser Stelle), wer weiß, dann würden wir am Ende jedes Mal mit einer halben Stunde Abstand im nächsten Ort ankommen…

 

Tag 3: Augsburg – Allershausen, 65km

Ursprünglich war der Plan möglichst schnell zur Donau zu gelangen, denn der Donauradweg verspricht flacheres Gelände – sehr viel angenehmer mit dem Gepäck. Da mein Vater jedoch bereits am 25. August wieder den Rückweg nach Hause antreten wird, haben wir uns entschieden ein wenig abzukürzen, und zunächst an Glonn & Amper entlang zur Isar zu gelangen, und dann dieser und der Donau nach Passau zu folgen. Da  auch dieser Weg größtenteils in Flussnähe durchs Gelände führt eine gute Möglichkeit der Abkürzung.

Montagmorgen musste ich vor meine Reise nach Budapest doch noch einiges erledigen, weshalb mein Vater und ich es erst halb eins schafften, uns auf die Räder zu schwingen. Aufgrund der verzögerten Abreise entschieden wir uns dann, nur bis Allershausen zu fahren. Diese nur 65 km lange Strecke war nach den ersten beiden längeren Tagen eine angenehme Abwechslung. Die Sonne strahlte herrlich vom blauen, beinahe wolkenlosen Himmel. Wir hatten jedoch fast die ganze Zeit Gegenwind, der die Fahrt erschwerte, vor allem noch einmal die Steigungen zu Beginn. Nach 3:38h reiner Fahrtzeit (seit Augsburg haben wir dank meinem Vater einen Tacho) kamen wir dann am frühen Abend in Allershausen an.

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Tag 4: Allershausen – Landau a. d. Isar, 113 km

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Am vierten Tag wollten wir dann bis Landau kommen, dort hatten wir schon im Voraus eine Unterkunft gebucht. Jetzt würden es um die 100 Kilometer werden. Wieder kamen wir erst etwas später los als geplant… Aber: wir hatten keinen Gegenwind! Und das Gelände wurde flacher, die Straßen teilweise besser befestigt. Die ersten 50 km kamen wir gut voran. Danach wurde es noch mal schwieriger sich zu motivieren. Zeit für Pausen war aufgrund der verspäteten Abreise nicht so richtig, und als wir abends dann, gerade noch vor dem großen Wolkenbruch (nur ein bisschen kühlendes Nass auf den letzten Metern) unsere Unterkunft in Landau erreichten, wollten wir einfach nur ins Bett. Die Unterkunft aber lag oben auf dem Berg – am Ende eines langen Tages (Fahrtzeit 6:15h) will man zu seinem Bett ja eigentlich nur noch gemütlich bergab rollen, so mussten wir am Ende noch mal ordentlich strampeln. Mit Unterbrechungen, denn abgestiegen sind wir beide zwischendurch und haben geschoben. (zugegebener Maßen: ich fahre mit leichterem Gepäck. Mir ging trotzdem zwischendrin die Puste aus)

Aber dafür schmeckt dann das Radler bei der Ankunft umso süßer!

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