Abenteuer Donauradweg

Tag 7: Linz – Pöchlarn, 102 km

Suuurrr. Eine Gruppe Senioren saust an uns vorbei, und verschwindet schon nach kurzer Zeit außer Sichtweite. Ein kurzer Blick – sie nutzen E-Bikes. Naaa, da können wir ja gar nicht mithalten, die schummeln ja praktisch.

Wuuusch. Zwei Jungs in knallfarbenen Biketrikos flitzen an uns vorbei. Aber die haben ja kein Gepäck, schon gar keinen Hänger. Und viel bessere Räder.

Kurz darauf überholt uns eine andere Gruppe. Mit Gepäck. Und wie es aussieht Drei-Gang-Schaltung.

Aber jetzt sind wir an der Reihe! Wir legen uns schräg in die nächste Kurve, drücken uns flach auf die Fahrräder um möglichst wenig Luftwiderstand zu bieten. Treten ordentlich in die Pedale, geben noch mal alles und jaaa!

Den Jungen mit dem Dreirad haben wir locker überholt.

Soweit so aufregend.

Maisfelder so weit das Auge reicht. Für so lange Zeit, dass man irgendwann nicht mehr weiß ob man diese Kurve nicht schon mal gefahren ist… Jetzt abwechselnd gemähte Wiesen und – Maisfelder (mal zur Saatgutvermehrung mal zur anderweitigen Nutzung). Und oh! Ein Hanffeld! Uuund Mais. Dann ragen neben uns plötzlich hohe Felswände in den Himmel, dicht und grün bewachsen. Und gegen Ende dann sehr romantisch, links die in der Sonne glitzernde Donau, rechts überwucherte Felsen, und dichte Bäume, alles in weiches, abendliches Licht getaucht.

Wir hatten die Straße streckenweise ganz für uns alleine, nur ab und an begleitet von einem Motorboot das neben uns über das Wasser flitzte. Auf der Donau tummeln sich natürlich auch immer ein paar Enten und Schwäne, ab und an auch Möwen. Ebenso finden sich dort riesige Frachtschiffe, und – manchmal gefühlt noch größere – Kreuzfahrtschiffe, die gemächlich Flussauf oder -abwärts dampfen.

Ich war heute Morgen tatsächlich ziemlich müde, und deshalb sehr froh über meinen Papa, der geduldig anhielt für eine Energieriegelpause, eine Colapause, eine Pinkelpause, … Mittags machten wir dann ein kurzes Schläfchen, danach waren wir beide frischer unterwegs. Sonst lief weiterhin alles glatt.

IMG_20170818_191027.jpgIn Pöchlarn schlafen wir in einem Motel. Direkt gegenüber von einem Gasthof, in dem sich heute drei Busladungen Senioren über Schlagerschunkelmusik freuen. Durchaus auch ein Erlebnis!

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