And I would ride 500 miles and I would ride 500 more…

Tag 11 – Komárno – Visegrád, 82km

Morgens cruisen wir auch in Komárno noch mal kurz durch die Altstadt, um so wenigstens ein bisschen was von den Städten mitzunehmen, die wir durchfahren.

Ein sehr sympathischer, geschäftstüchtiger Cafébesitzer ruft uns quer über einen Platz seine Speisekarte auf Englisch zu – er sei sogar bei TripAdvisor! Er überzeugt uns, und schon bald sitzen wir bei ihm und warten auf unsere palacinky (Palatschinken) und den frischgepressten Grapefruitsaft. Er spricht auch Deutsch und ist wirklich super goldig in seiner Art – sehr schönes Frühstück!

Danach überqueren wir die Brücke auf die andere Seite der Donau – und sind in Ungarn!

cofDer Weg führt heute viel entlang von Landstraßen, aber auch wieder durch viele kleine Dörfer. Wie in der Slowakei reihen sich diese oft entlang der Straße auf, und sind weniger um einen Platz herum aufgebaut, wie es viele deutsche Dörfer sind. Die Orte wirken belebter (aber vielleicht war der gestrige Tag auch nur zufällig ein ruhigerer Tag in der Slowakei) und auch hier werden wir von vielen Menschen sehr freundlich begrüßt – der Anhänger sorgt zusätzlich für Erstaunen und Aufmerksamkeit.

Uuund ich knacke die 1000 Kilometermarke! Wahnsinn, schon so weit gefahren!

Am frühen Abend schaffen wir es dann auch endlich das erste Mail in der Donau baden zu gehen! Davor hatte es irgendwie immer nicht so gut gepasst – keine gute Stelle zum Reingehen, zu früh um schon eine Pause zu machen, abends zu spät dran,…
Es ist schon ziemlich frisch, und es wird nur ein sehr kurzes Abtauchen, aber ist ein tolles Gefühl!

Nur knapp über 80km zu fahren hat heute für ein sehr entspanntes Gefühl bei uns gesorgt, man kann sich mehr Zeit lassen – jetzt, nachdem wir schon viel weitere Strecken gefahren und längeres gewohnt sind.

Visegrád ist voll auf Tourismus eingestellt, aber wir sind in einer netten Unterkunft und essen abends bei einem Italiener, bei dem man unter anderem auch ein Gefängnismahl (lauwarmes Wasser & Brot, 0 $) und Hengst im Bett (Pferdekopf in Bettlaken, „English style“, 600.000 $) bestellen kann. Sehr köstlich.

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