Von der Stadt aufs Land

Nachdem ich mich von meinen Freundinnen für das nächste halbe Jahr verabschiedet habe, ging es für Amelie und mich weiter in die Bretagne. Wir haben vorher lange recherchiert wo wir in der Bretagne hinfahren sollen und haben uns am Ende für den allerletzten Zipfel am Atlantik entschieden, da wir schöne Fotos davon gesehen hatten. Wir waren sehr skeptisch ob wir tatsächlich dort ankommen würden da nicht einmal Google Maps die Route kannte, doch nach einer ca. fünfstündigen Fahrt mit Bus und Bahn kamen wir im wunderschönen Camaret sur mer an, welches sich auf der Halbinsel Crozon befindet. Allein die Busfahrt zu dem kleinen Hafenstädtchen war es wert den Weg auf uns zu nehmen. Wir fuhren zwischen Gründen Hügeln, steinigen Klippen und an hellen Sandstränden vorbei bis an unser Ziel. Im Gegensatz zu Paris war das ein sehr großer Kontrast, da wir mitten in der Natur in einem kleinen Dorf ankamen. Der Ort wirkte direkt magisch auf uns. Schon auf dem Weg zum Campingplatz begeisterten uns die malerisch gelegenen Häuschen und Kirchen der kleinen Hafenstadt sowie die vielen Kunstateliers. Der Campingplatz war sehr günstig und nicht weit vom Meer sowie vom Dorf entfernt.

Wir verbrachten unsere Tage in Camaret sur mer mit kleinen Wanderungen entlang der dramatischen Küste bis zum bekannten Point de Phenir, mit einem Besuch auf dem örtlichen Wochenmarkt und Lesen am Strand. Wie wir bei unserer Ankunft feststellten verläuft dort auch der bekannte Wanderweg GR 34 auf dem man an mehreren Tagen das Finistère erkunden kann. Diesen wollen wir auf jeden Fall im Hinterkopf behalten. Hier am letzten Ende der Bretagne holte uns auch wieder die Geschichte mit alten Betonanlagen des zweiten Weltkrieges ein. Durch Zufall stießen wir auf einer Wanderung auf eine Gedenkstädte sowie ein Museum, welches die Geschichte der Bretagne im zweiten Weltkrieg aufarbeitet.

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Die Strände der Gegend sind atemberaubend und laden auch zum Surfen ein. Die Gegend ist einfach nur wunderschön und durch das Naturschutzgebiet sehr unberührt. Zudem bleibt sie bislang sehr vom Tourismus verschont sodass wir das Gefühl hatten wir essen in den selben Crêperien wie die Einheimischen. Ein typisch bretonischer Crêpe wird mit Zucker und Butter gegessen und schmeckt einfach himmlisch. Neben Crêpe haben wir uns täglich auch von 2-3 Honigmelonen ernährt, welche hier einfach sehr aromatisch und süß sind. Mein Vorhaben, eine Person an jedem Ort kennen zu lernen kann ich hier nur mit einem sehr netten Kellner gelten lassen der uns quasi auf seiner eigenen Terrasse bedient hat. Auf der Terrasse liefen auch sein Hund und seine Katze herum und er deckte nebenher auch für seine eigene Familie den Tisch. Die Einheimischen waren insgesamt alle sehr nett und freundlich und reagierten geduldig auf unser nur mäßiges Französisch. Insgesamt ist es uns sehr schwer gefallen nach drei Übernachtungen den Ort wieder in Richtung Moliets et maa zu verlassen um Valencia ein Stückchen näher zu kommen.

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