Wissen und Handeln

Was soll ich denn auch machen, um mir einen Überblick über das Siegeldickicht zu verschaffen? Kann mir bitte jemand sagen, was ich kaufen soll?! Es gibt über 100 Organisationen die rund 130 Labels oder Standards herausgeben Welch wunderschöne Vielfalt?! Nun wäre eine Möglichkeit, diese Labels zu strukturieren, sich zeitintensiv damit auseinanderzusetzen, am Besten vielleicht das... Weiterlesen →

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Global Organics Textile Standard – it fits

Die Gründerin von it fits, Katharina Schaus, wird uns am Freitag, den 19.06.2015 einen Überblick über die Siegel, Zertifikate und Kontrollmechanismen in der Verarbeitung von Textilien verschaffen. Dabei liegt der Fokus auf dem Global Organics Textile Standard, dessen Kriterien und Qualitätsstandards. Katharina Schaus, it fits Geschäftsführerin und Mitglied des Textile Exchange Integrity Forums, hat sich zum Ziel... Weiterlesen →

Konventionelle Textilrohstoffprodukion und ihre Alternativen

In einem konventionell hergestellten T-Shirt stecken 150g Gift und 2000 Liter Wasser. 6% des Süßwasserbedarfs weltweit werden von der Baumwollindustrie verbraucht. Mulesing, Pestizidbäder und tierverachtender Umgang sind bei der Schafschur alltäglich. Alle acht Stunden bringt sich in einer indischen Agrar-Provinz ein Bauer um. 37% des weltweiten Textilverbrauchs werden durch Baumwolle abgedeckt. Derzeit werden 51% des Textilverbrauchs weltweit durch Chemiefasern... Weiterlesen →

Der Waschbärversand – Anbau und Tierhaltung in der Textilproduktion

Liebe BlogleserInnen, nächsten Freitag wird sich der Waschbärversand bei uns im Seminar vorstellen. Das oberste Gebot der Firma, die vor 25 Jahren als Garagenunternehmen in Freiburg im Breisgau gegründet wurde, lautet "umweltgerechte und gesundheitlich unbedenkliche Produkte für alle Lebensbereiche" zu entwickeln. Das Unternehmen präsentiert sich im Internet als "FAIR, INNOVATIV, ANSPRUCHSVOLL, ÖKOLOGISCH und MITTEN IM... Weiterlesen →

Die Textilproduktion in Indien und „Fair Fashion“ – wie lassen sich diese Gegensätze miteinander vereinen?

Mit "Fair Fashion", ökologisch und sozial fair hergestellter Kleidung, wird das Billiglohnland Indien zumeist nicht assoziiert. Die Organisation Femnet e.V., Feministische Perspektiven auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, zeigt mit ihren zahlreichen Projekten auf, dass es auch anders geht. Der Großteil unserer Kleidung wird dort hergestellt, wo Arbeitskraft wenig kostet - ob in China, Bangladesch, in... Weiterlesen →

Soziale und politische Aspekte der Textilproduktion – am Beispiel Indien

Fair denken. Nachhaltig Handeln. Einzigartig sein. Das verspricht das Konzept der Kleidungslinie Joyup Saree. Doch ist es überhaupt möglich die drei Ziele des Slogans in der Textilbranche umzusetzen, nach allem, was wir bisher über Nachhaltigkeit erfahren haben? Und wenn ja, wie gelingt die Umsetzung? Die Bekleidungsingenieurin Claudia Lehel hat sich nach langjähriger Tätigkeit im Bereich... Weiterlesen →

Das Denken in Kreisläufen – ein Paradigmenwechsel

Ein konventioneller Joghurtbecher enthält 150 gefährliche Chemikalien. Ein üblicher BH besteht aus 50 verschiedenen Bestandteilen. Weltweit entstehen jährlich 53 Millionen Tonnen Elektroschrott. All das sind Probleme, die uns häufig gar nicht bewusst sind. Dennoch ist es notwendig, dass wir uns mit ihnen konfrontieren und nach Lösungen suchen, um eine ressourcenschonende und gesunde Lebensweise zu ermöglichen.... Weiterlesen →

Cradle-to-Cradle – Von der Wiege zur Wiege

Hierzu findet auch ein Vortrag im Tannenhof Konstanz statt. Ebensfalls am 29.05.2015 um 19 Uhr.
Hier der link zur Veranstaltung
https://www.facebook.com/events/474852349337945/

KonConscious

Ein fünfgeschossiges Mehrfamilienhaus, rein aus Massivholz bestehend, kann vollständig in seine Einzelteile zerlegt und im Wald verstreut werden, ohne diesem Schaden anzurichten.

Ein kompostierbares T-Shirt ohne unverwertbare und giftige Stoffe.

Ein Containerschiff dessen Baustoffe so miteinander verbunden sind, das sie sich bei einer Demontage leicht wieder voneinander trennen lassen.

Dies sind nur einige Beispiele eine für eine umweltfreundliche Herstellung von Produkten, bei der sich das Material komplett wiederverwerten lässt. Die Rede ist von „Cradle-to-Cradle“ (C2C) übersetzt „von der Wiege zur Wiege“.

Cradle-to-Cradle Zertifikat

Dabei werden die für die Herstellung von Produkten nötigen Wertstoffe zurückgewonnen und in biologische oder technische Kreisläufe zurückgegeben. So entsteht ein geschlossenes Kreislaufsystem, in dem die Wertstoffe zirkulieren und zu neuen Produkten verarbeitet werden.

Bei diesen Produktionsverfahren bleibt die Qualität der Rohstoffe über mehrere Lebenszyklen erhalten. Die Natur dient dabei als Vorbild: aus den herabfallenden Blüten eines blühenden Baumes entstehen neue Bäume oder sie dienen als Nährstoffe für andere Organismen…

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